Boden

Die Hosta ist im allgemeinen eine recht anspruchslose Pflanze, dennoch hat auch sie gewisse Vorlieben was das Substrat angeht.

Der Boden darf keinesfall Staunässe aufweisen. Es muss auf eine gute Wasserdurchlässigkeit des Bodens geachtet werden, im Zweifel sollte man ein wenig mehr Sand beimischen. Prinzipiell gilt: je sonniger der Standort um so feuchter der Boden. Damit sind viele Hosta auch an eigendlich zu hellen Orten noch gut zu pflegen. Blaublättrige Sorten lieben es allgemein schattiger, trockener und sandiger.

Um die Nährstoffversorgung zu gewährleisten und den Boden aufzulockern muss ausreichend Torf oder Humus und gegebenenfalls etwas Rindenmulch beigemengt sein. Als Schattenpflanze muss die Hosta ihren Nährstoffbedarf fast vollständig aus dem Boden decken können. Die Möglichkeit zur Fotosynthese steht ihr nur eingeschränkt zur Verfügung. Kalk sollte, wenn überhaupt, nur sehr wenig eingearbeitet werden.

Ein Substrat das sich für den Einstieg bewährt hat, ist beispielsweise eine Mischung aus Humus, Sand und Lehm im Verhältnis 1-2:1:1. Bei Kübelpflanzungen muss auf jeden Fall auf ausreichenden Wasserabzug geachtet werden. Idealerweise stellt man den Topf auf Tonfüße oder Holzklötzchen.